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Viel spannender


wäre doch…

Anhand des netzpolitik.org/Deutsche Bahn-Falls nicht zu diskutieren, wie man damit juristisch umgeht, denn dafür sind Anwälte da, und eben nicht zu diskutieren und herauszuschreien wie blöd, gemein und überhaupt die Bahn ist.

Vielmehr sollte es für die bloggenden Bürger aber auch für Unternehmen und Staat darum gehen, wie wir mit dem Netz umgehen. Das ist ja jetzt der zweite prominente Fall in kurzer Zeit, wo größere Unternehmen/Verbände (DFB) mit den bloggenden Mitbürgern umgehen indem sie abmahnen. Doch dürfte diese Strategie nicht aufgehen, denn erstens führen solche Abmahnungen zu noch mehr schlechter Presse und zweitens bringen sie gar nichts. Weswegen netzpolitik.org jetzt abgemahnt wurde, war ein internes Papier. Selbst wenn netzpolitik.org jetzt die Unterlassungserklärung unterschreibt, bleibt das Dokument im Netz, denn es wurde bereits tausendfach kopiert.

Presserechtlich gehen Unternehmen und Organisationen gegen Blogger vor wie gegen Zeitungen. Das nutzt weder den Bloggern noch den Unternehmen.

Was nützt noch ein Presserecht, wenn nicht mehr Zeitungen, TV und Radio veröffentlichen, sondern jeder ganz leicht veröffentlichen kann und zwar immer und überall?

Posted in Politik   Tagged: Abmahnungen, Deutsche Bahn, Deutschland 2009, Mehdorn, netzpolitik, Politik, Spitzel-Affäre, Verkehr   

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Schweinderl